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Unterstützte Kommunikation

und Assistive Technologien

Jeder Mensch hat das Bedürfnis, sich seiner Umwelt mitzuteilen, mit ihr zu kommunizieren. Fast 70 Prozent unserer Schülerinnen und Schüler können aufgrund ihrer Behinderung nicht oder nur schwer verständlich sprechen. Auch diese Schülerinnen und Schüler haben jedoch das Bedürfnis, mit ihrer Umwelt in Kontakt zu treten. Dabei können sie durch verschiedene Maßnahmen der Unterstützten Kommunikation, wie z.B. Partnerstrategien oder Hilfsmitteleinsatz, unterstützt werden.

Förderung im Unterricht

Hier liegt der Schwerpunkt der schulischen Förderung. Die kaum oder nicht verständlich sprechenden Schülerinnen und Schüler werden im Klassenunterricht gefördert, da, wo Kommunikation stattfindet. Ziel ist eine größtmögliche Teilhabe in verschiedenen Lebensbereichen.

Fördergruppen

In verschiedenen klassenübergreifenden Lerngruppen an der Schule am Marsbruch werden unterschiedliche Kommunikationsformen gefördert. Es gibt Talkergruppen in allen Stufen, eine Radio-AG, eine UK-Spiele-Gruppe in der Mittelstufe und eine UK-Werkstatt in der Abschlussstufe. Die Talkergruppe der Abschlussstufe wird vom UK-Scout Mayal Petersen unterstützt.

Einzelförderung

Einzelförderung und die Förderung in der Klasse ergänzen sich gegenseitig: Inhalte aus dem Klassengeschehen werden in der Einzelförderung aufgegriffen. In der Einzelförderung erworbene Kenntnisse und Fähigkeiten werden im Klassenverband angewendet.

Ziel

Kommunikation und Teilhabe

Alle Schülerinnen und Schüler sollen so früh und so oft wie möglich erfolgreich kommunizieren und am Gruppengeschehen teilhaben können. Alternative Kommunikationsformen, wie Symbole und verschiedene Hilfsmittel sollen die Schülerinnen und Schüler unterstützen möglichst selbstständig zu werden. Dabei werden sie entsprechend ihren individuellen Möglichkeiten im gesamten Schulalltag unterstützt.

schwarz-weiße Ziel-Flagge

Assistive Technologien (AT)

Unterstützter Kommunikation

Unterstützungstechnologien in der Schule sollen den Zugang zu Bildung und Teilhabe bei Kindern und Jugendlichen mit motorischen Beeinträchtigungen erleichtern oder überhaupt erst ermöglichen. Das können einfache Hilfen, Schreib- oder technische Eingabehilfen und digitale Hilfsmittel sein. Es werden vielfältige Möglichkeiten genutzt, um individuelle Lösungen für die Schülerinnen und Schüler zu schaffen.

Mit Hilfe von Assistiven Technologien lassen sich z.B. digitale Medien nutzen und eröffnen damit unseren Schülerinnen und Schülern neue Perspektiven für das Lernen, die Teilhabe am sozialen Leben und für den Beruf.

Beispiele für verschiedene Assistive Technologien, die in der Schule zum Einsatz kommen können:

  • einfache Hilfen zum Karten halten, umblättern
  • alternative Schreib-, Eingabe- und Bedienhilfen
  • Vergrößerungstechnologien
  • komplexe Kommunikationsgeräte
  • Lern- und Informationssysteme für Menschen mit Lernschwierigkeiten
Holzklötze mit den Buchstaben S U P P O R T (Support)

Beratung

Antragstellung und Versorgung

In der Schule gibt es ein Beratungsangebot durch Expertinnen und Experten. Zusammen werden Hilfsmittel gesichtet und ausprobiert. Gemeinsam wird das beste Hilfsmittel ausgesucht.
Es sind alle Bezugspersonen dabei. Die Eltern bekommen Hilfe bei der Antragstellung und
Versorgung.

Foto einer Konferenz mit vier Personen, die an einem Tisch sitzen, auf dem Papier und Dokumente liegen und zwei Getränke stehen

Annette Hinrichs

Leitung Fachkonferenz Unterstützte Kommunikation
UK-Team

annette.hinrichs@marsbruch.nrw.schule

Foto von Annette Hinrichs

Silke Nelson

Leitung Fachkonferenz Unterstützte Kommunikation

silke.nelson@lwl-marsbruch.de

Ina Steinhaus

UK-Team

ina.steinhaus@lwl-marsbruch.de

Foto von Ina Steinhaus

Inga Vedder

UK-Team

inga.vedder@lwl-marsbruch.de

Foto von Inga Vedder